Parodontologie

  • 75 % der Bevölkerung über 35 Jahre haben Parodontitis
  • Bei den über 40-Jährigen ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust
  • Eine Parodontitis verläuft weitgehend schmerzfrei und bleibt deshalb oft lange unbemerkt

Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnbetts. Der schleichende Prozess zerstört Zahnfleisch, Gewebe und Knochen, die den Zahn festhalten. Ohne Behandlung führt Parodontitis zu Zahnlockerung und Zahnverlust – auch wenn die Zähne vorher  frei von Karies und Füllungen waren.

Woran erkennt man eine Parodontitis?

  • Zahnfleischbluten (beim Zähneputzen, oder auch spontan)
  • Rötung und Schwellung des Zahnfleischs
  • Rückgang des Zahnfleischs
  • Empfindliche Zahnhälse
  • Dauerhafter Mundgeruch
  • Unangenehmer Geschmack im Mund
  • Zahnfleischtaschen
  • Änderung der Zahnstellung
  • Länger werdende, gelockerte Zähne
  • Eiteraustritt am Zahnfleischrand

Eine gesicherte Diagnose einer Parodontitis kann letztendlich nur der Zahnarzt stellen.

Eine unbehandelte Parodontitis hat Auswirkungen auf den ganzen Körper. Bereits 5 Minuten nach leichtem Kauen gelangen Parodontitis-Bakterien und bakterielle Gifte über das Zahnfleisch in die Blutbahn.

So erhöht eine unbehandelte Parodontitis das Risiko um das 1,5 bis 8,5-fache für:

  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • schwere diabetische Nierenschäden
  • Frühgeburt

Durch Parodontitis verschlechtert sich der Blutzuckerspiegel bei Diabetes massiv. Der Verlauf von Osteoporose, rheumatoider Arthritis, Alzheimer, Nierenerkrankungen, Lungenentzündung und Fettleibigkeit wird ebenso negativ beeinflusst.

Einer Parodontitis kann man vorbeugen und man kann sie behandeln. Lassen Sie Ihr Zahnfleisch von uns untersuchen!

Praxis Dr. Hess | Mia-Münster-Straße 3 | 66606 St. Wendel | Tel.: 06851 – 6676